20.01.2016 | Durchweg positiv äußerten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Neujahrsempfangs 2016 der Turngemeinde Münster. Jörg Adler, Präsident des USC, dem zum ersten Mal bewusst wurde, wo die TG zu Hause ist, kommentierte: „Der Empfang war kurzweilig und bot einen angemessener Rahmen für Ehrungen, ein interessantes sportliches Programm und ein zwangloses Beisammensein mit Möglichkeit zu informellen Gesprächen.“

Als besondere Gäste begrüßte der erste Vorsitzende Jürgen Siekmann Thomas Marquardt, SPD Landtagsabgeordneter, Andreas Niklas, CDU, Vorsitzender des Sportausschusses, seinen Stellvertreter, Philipp Hagemann, SPD, und die weiteren Mitglieder des Sportausschusses Klaus Rosenau, GAL, Walther von Göwels, CDU, und Hedwig Liekefedt, SPD. Hedwig Liekefedt ist zugleich Vorsitzende der DJK Marathon in Doppelfunktion. Sie vertrat zusammen mit Jörg Adler, Präsident des USC und Uli Schindler, Geschäftsführer der LG Brillux befreundete Vereine.

In seinem Eingangsstatement erklärte Jürgen Siekmann, dass sich der seit einigen Jahren eingesetzte Wachstumstrend der Mitgliederentwicklung auch im Jahr 2015 fortgesetzt habe. Es besteht ein leichter Überhang an weiblichen Mitgliedern und mit 50 % Kindern und Jugendlichen ist die TG sowohl für beide Geschlechter als auch für alle Altersgruppen attraktiv. Jürgen Siekmann hob besonders hervor, dass die TG auch in diesem Jahr wieder mit größeren Veranstaltungen aufwarten wird. Mit diesen Veranstaltungen wolle die TG das Sportgeschehen in Münster bereichern, die in der TG betriebenen Sportarten stärker ins öffentliche Bewusstsein rufen und mit den öffentlichen Wettkämpfen auch stärkere Leistungsanreize für die Sportlerinnen und Sportler in der TG geben.

Ausführlicher ging Jürgen Siekmann auf das Thema Integration von Flüchtlingen durch den Sport ein. Er kündigte dabei an, dass sich die TG in der Flüchtlingshilfe Münster-Mitte engagieren wird und die Koordination im Bereich Sport bereits übernommen hätte. In diesem Zusammenhang zitierte er den Publizisten und Philosophen Wolfram Eilenberger mit der folgenden Aussage: „ Wenn es in diesem Land ein funktionierendes Netz ehrenamtlich getragener Gemeinschaften gibt, die jeden Tag ganz konkret sozialen Frieden stiften, indem sie ohne Rücksicht auf Herkunft, Geschlecht oder Stand zentrale zivile Tugenden wie Fairness, Regelakzeptanz und Frustrationsresistenz einüben, dann sind das die Sportvereine“.

Sporlerehrung_TG_Neujahrsempfang_2016Wie kaum eine andere Veranstaltung ist ein Neujahrsempfang der geeignete Rahmen, um langjährige Mitgliedschaften von Mitgliedern, besondere sportliche Erfolge oder besonderes ehrenamtliches Engagement zu ehren. Der stellvertretende Vorsitzende Hans-Georg Geißdörfer ehrte die 25-jährige Mitgliedschaft von Thomas Vormann. Wesentlich größer war die Gruppe der jungen Sportlerinnen und Sportler, die für ihre besonderen sportlichen Leistungen von unserem Sportwart Felix Richter geehrt wurden. Es waren Henrietta Holze (Fechten), Kerim Mayaoglu, Nele Skowronsiki und Lena Spies (Trampolinturnen). Wie im Vorjahr war die RSG wieder mit einer sehr großen Gruppe vertreten: Clarissa Eichwald, Emma Stegat, Sina Stoltefuß, Natalie Zacarias Förding, Jessi Hagen, Janina Rubner, Paula Gieseler, Bernadette Riemann, Sabina Abele Bondarchuk, Theresa Kleuker. Da die Leichtathleten zeitgleich auf einem Wettkampf in Dortmund waren, wird die Ehrung von Leonie Düring, Maximilian Heine, Ben Rose, Hanna Bodeewes, Maurice Füllen, Lars Goldbeck, Alexander Wolters, Luca Brirup und Frederike Hüffmeier zu einem späteren Zeitpunkt in der Leichtathletik Sporthalle am Horstmarer Landweg nachgeholt.

Als dritte Gruppe wurden diejenigen Personen geehrt, die – wie Jürgen Siekmann es ausdrückte – durch ihr ehrenamtliches Engagement erst die Voraussetzungen zum Sporttreiben in der TG schaffen haben. Zu ehren galt es in diesem Jahr die beiden Spartenleiter Marco Bez und Dieter Schemmelmann, Volker Marquardt (Paddelsparte), der immer wieder einsprang und einspringt, wenn es mal wieder Probleme mit der Datenverarbeitung gibt und Gernot Geier und Claudia Wilmer, die gemeinsam einen Förderverein für die Leichtathletiksparte ins Leben gerufen haben und auch sonst als Eltern tatkräftig
die Arbeit in der Leichtathletiksparte unterstützen.