04.02.2016 | 23 Jugendliche Sportler nutzten den Januar, um sich bei der Sportjugend Münster in Kooperation mit der TG Münster zu Gruppenhelfern ausbilden zu lassen. Am 31. Januar endete die Ausbildung. Mit Erfolg!

Treffpunkt Turngemeinde Münster, Lotharingerstraße: Zum Abschluss einer Gruppenhelferausbildung durch die Sportjugend im SSB Münster steuerten die 13 bis 17 Jahre jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Halle der TG Münster das „Sporteln am Wochenende.“ Rund 200 Kids – und beinahe ebenso viele Väter und Mütter – bekamen mithin ein besonderes Programm geboten. Etliche gut geplante Stationen wurden schon tags zuvor aufgebaut und „getestet“, ehe sie für sinnig und zweckmäßig befunden wurden.

„Die Kinder haben sicherlich die beste Betreuung. Und für uns wird dieser Event zur Erfolgskontrolle“, sagte Thomas Lammers, Vorsitzender der Sportjugend Münster, nach der acht Tage umfassenden Ausbildung für die 23 künftigen Ehrenamtlichen, die von ihm, Christoph Dissel und Sina Hofmayer geleitet wurde. Die Gruppenhelfer in spe kamen aus den Clubs Wacker Mecklenbeck, ESV Münster, TG Münster, TSV Handorf, Hiltruper Segelclub, Wasser+Freizeit Münster sowie Union Lüdinghausen. Künftig dürfen sie in ihren Heimatvereinen die Trainer in Bewegungs-, Spiel- und Sportgruppen unterstützen. Gelernt haben sie, die Sportangebote so zu gestalten, dass den Kindern vielfältige Bewegungserfahrungen ermöglicht werden.

hp_tg-muenster_gruppenhelfer_2016Theorie stand selbstredend auch auf dem Stundenplan, denn das Wissen um die zeitliche Struktur einer sportlichen Stunde ist ebenso nützlich wie Kenntnisse über die Zielgruppe und deren Motive zum Sporttreiben. Lammers: „Wir sprechen auch über Sicherheitsaspekte, Grundlagen der Aufsichtspflicht oder Verhalten bei Sportunfällen.“ Alle Gruppenhelfer erhielten auch Einblicke in Vereinsstrukturen und gehören damit ab sofort zu dem Potenzial, das die Vereine pflegen und ausbauen werden.

Stellvertretend für die hoch motivierte und zugleich zielgerichtet konzentriert arbeitende Gruppe sagte uns der 14-jährige „Wackeraner“ Yunis Tiehen: „Ich will ganz sicher einmal Übungsleiter werden und nehme das hier als Einstieg.“ Der C-Juniorenfußballer unterstützt bereits bei einer U-7-Mannschaft die erwachsenen Trainer und kennt das Szenario, Verantwortung zu übernehmen, mithin in Ansätzen. Sein Kumpel von der Egelshove, Sebastian Hotho (13), weiß nach dem Kurs viel besser, „wie genau man eine Sporteinheit plant und wie wir mit den jungen Schützlingen umgehen können.“ Auch fühlen sich die beiden gewappnet für den Fall, dass es mal Beschwerden gibt von den Erziehungsberechtigten. „Da muss man eben ruhig bleiben und miteinander sprechen.“

Zum Abschluss der Ausbildung gab es für alle Teilnehmer ein schickes Gruppenhelfer-Shirt und vom Sportjugendvorsitzenden den ernst gemeinten Abschiedsgruß: „Ihr seid eine tolle Truppe! Ich hoffe, wir werden noch öfter voneinander hören!“