TIPPS FÜR SPORTLICHE WIEDEREINSTEIGER

Im Frühjahr planen besonders viele Menschen ihren Wiedereinstieg in den Sport. Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und ein schon verloren geglaubter Bewegungsdrang macht sich zart bemerkbar. Aktuelle Studien belegen eindrucksvoll, wie unsere Körper und unsere Psyche auch im Falle eines Wiedereinstieges von sportlicher Betätigung profitieren. Blutfette verbessern sich, der Blutdruck sinkt, Lungenfunktionswerte verbessern sich, wir werden ausgeglichener und die Gefahr später einen Diabetes-mellitus Typ 2 zu entwickeln, wird erheblich reduziert. Auch für den Rücken gilt, dass Bewegung einer der stärksten präventiven Faktoren für Rückenschmerzen ist.

Bei der Auswahl der Sportart sollten die eigenen Neigungen und Interessen im Fokus stehen. Eine Sportart wird meist nur dann dauerhaft ausgeübt, wenn sie Freude bereitet. Interessanterweise scheint es nach ca. 10 Wochen eine Art „point of no return“ zu geben – das heißt, nach ca. 10 Wochen fällt die Quote der „Abbrecher“ rapide ab und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass man danach Sportler bleibt.

Ehemalige Sportler, die nach Jahren der Abstinenz wieder einsteigen, neigen dazu, sich in ihrer Trainingsplanung an ihrer alten Leistungsfähigkeit zu orientieren. Der passive Bewegungsapparat, also Knochen, Gelenke, Bänder und v.a. Sehnen brauchen jedoch eine längere Zeit, um sich an die neuen Belastungen anzupassen.
Gibt man ihnen nicht die Zeit, die sie benötigen, können ernsthafte Probleme auftreten.

Grundregeln für Wiedereinsteiger

  • Steigere Deine Belastung langsam
  • Plane Erholungspausen ein
  • Setze Dir realistische Ziele
  • Gesunde, vollwertige Ernährung und ausreichender Schlaf sind eine wichtige Ergänzung (auch für eine gewünschte Gewichtsreduktion)
  • Suche Dir Mitstreiter
  • Lasse Dich vorher ärztlich untersuchen, wenn bereits gesundheitliche Probleme bestehen

© Dr. med. Gerrit Borgmann & Dr. med. Ralph Schomaker

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