TIPPS GEGEN DEN „SCHWEINEHUND“

Wiederkehrend nehmen sich 50% der Deutschen zum Jahreswechsel eine Lebensstilveränderung vor, um etwas für ihre Gesundheit zu tun; ,gerade einmal 8% erreichen das angestrebte Ziel. Insbesondere, wenn es sich um regelmäßige sportliche Betätigung handelt, fällt es vielen Menschen besonders schwer, ihre Ziele umzusetzen. In den allerwenigsten Fällen handelt es sich dabei um eine bewusste Entscheidung gegen weiteres Sporttreiben. Im Regelfall ist es der „innere Schweinehund“ also eine Entscheidung, die unbewusst getroffen wird, die zum Einstellen der Sporttätigkeit führt. Vereinfacht kann gesagt werden: Wer eine Lebensstiländerung wie regelmäßiges Sporttreiben umsetzen möchte, kommt an seinem Unterbewusstsein nicht vorbei. Hirnforscher gehen davon aus, dass wir über 90% unserer Entscheidungen im Tagesverlauf unbewusst treffen. Routinetätigkeiten, Denkmuster, Tagesabläufe und Handgriffe, sind als automatisierte Programme wie „Trampelpfade“ im Unterbewusstsein verankert. Das ist energieeffizient und sinnvoll, denn Denken und bewusstes Treffen von Entscheidungen strengen an.

Eine Lebensstiländerung bedeutet also nicht eine einmalige Entscheidung im Sinne des sorgfältigen Abwägens von Vor- und Nachteilen, sondern funktioniert nur dann, wenn der Vorsatz durch systematisches und regelmäßiges Wiederholen dauerhaft im Unterbewusstsein verankert wird.

Hirnforscher gehen davon aus, dass der Mensch ein Verhalten 30-60x wiederholen muss und dabei 10-12 Wochen braucht, um eine gesundheitsrelevante Gewohnheit als neuen (Trampel-) Pfad in seinem Unterbewusstsein anzulegen („point of no return“).
Der „innere Schweinehund“ hat aber noch eine weitere Facette. Neben der Macht unserer Gewohnheiten umfasst der Begriff auch unsere emotionale Steuerung. Daher ist es wichtig, sich realistische erreichbare Ziele zu setzen, deren Erfüllung eine positive emotionale Verstärkung bringt. Visualisierung eigener Trainingserfolge, Training in der Gruppe mit Gleichgesinnten, Bewegung an der frischen Luft und Freude am Erreichen kleiner Ziele helfen, sich den „inneren Schweinehund“ zum Freund zu machen.

© Dr. med. Gerrit Borgmann & Dr. med. Ralph Schomaker

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